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oceanalogowebIm Oktober 2013 gibt es laut OCEANA einen kleinen Lichtblick für den Meeresschutz, denn die EU kappt die Subventionen für die umweltschädlichsten Fischereiflotten

Nach circa zwei Jahren Verhandlungen hat das Europäische Parlament heute eine Reihe positiver Maßnahmen im Rahmen des „Europäischen Fonds für Seefahrt und Fischerei“ beschlossen. Die Parlamentsvertreter der Mitgliedsländer haben die Subventionen für neue Schiffe abgelehnt, die mitverantwortlich für die desaströsen Schäden in der Meereswelt verantwortlich sind und haben den Fond für die Forschung und Kontrolle der Auswirkungen des Fischfanges verdoppelt. Das ist ein großer Fortschritt, so die Meeresschutzorganisation OCEANA, bemängelt aber dennoch, dass die beantragten Subventionen für neue Motoren und temporäre Stillstandzeiten einer Flotte gewährt wurden, obwohl diese unmittelbar mit dem Problem der Überfischung der Meere zusammenhängen.

„Man könnte sagen, dass heute die Politker einmal Courage gezeigt haben. Oceana begrüßt besonders die Unterstützung des Fonds zur Datenerhebung über die Schäden des Flottenfischfanges und dessen Kontrolle.“ , so Xavier Pastor, Geschäftsführer der bedeutendsten Meeresschutzorganisation OCEANA mit Sitz in Madrid, Kopenhagen und Brüssel. Leider habe man versäumt, die wichtigsten Subventionen zu verweigern, von denen ausschließlich diejenigen profitieren, die die größten Umweltschäden anrichten. Sogar illegale Fischereimethoden profitierten bisher davon. Unterstützung Aber immerhin sgäbe es ein klares Signal aus Brüssel an die zuständigen Minister der Mitgliedsländer: der Zeitpunkt des Umdenkens in Sachen Subventionen ist erreicht, in Richtung mehr Solidarität und mehr Nachhaltigkeit in der Fischereiindustrie. Wer mehr wissen will und der englischen bzw. spanischen Sprache mächtig ist: www.oceana.org

Genau mit diesem Thema beschäftigt sich auch am 30. und 31. Oktober 2013 die Konferenz der CCR.S (ein Beirat bestehend aus Organisationen der Länder die unmittelbar in den Südwestlichen Gewässern fischen.) Dazu gehören die fünf EU Mitgliedstaaten Portugal, Spanien, Niederlande, Belgien und Frankreich. Vertreten sind in diesem Beirat, der sich vor allem für nachhaltige Fischerei zugunsten der regionalen Fischversorgung einsetzt, nahezu sämtliche Interessenverbände aus dem Fischereiwesen. Aktives Mitglied aus Fuerteventura ist in diesem beratend und informativ tätigen Gremium die Fischereigenossenschaft von Corralejo. (Cofradia de Corralejo). Thema dieser internationalen Konferenz ist vor allem die nachhaltige Fischerei, die den Schutz des Lebensraumes Meer beinhaltet und die Gefahren einer drohenden Überfischung abwnden soll. Ganz konkret geht es natürlich auch um die Auswirkungen der Subventionskürzung, die Reduzierung der Fangquoten des Atún Rojo etc. www.ccr-s.eulogoccrswebcarte ccr

 

 

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