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meerklowebLaute Gedanken zum Stillen Örtchen! (von Angelika Heckhausen / Nov.2014)

Jedes Jahr am 19. November ist Welttoilettentag. Das hat die Vollversammlung der Vereinten Nationen 2013 beschlossen. Der Hintergrund sind die durch eine weltweite unsichere Trinkwasserversorgung unzureichende sanitäre Einrichtungen und Mängel bei der Abwasserentsorgung entstehenden Gefahren für die Gesundheit vieler Millionen Menschen, besonders in den Entwicklungsländern, besonders für Frauen und Kinder. Jetzt werden Sie denken, was geht uns das an, wir haben sanitäre Einrichtungen, Kläranlagen und eine Trinkwasserversorgung auf Fuerteventura. Das stimmt!

Wenn man sich allerdings genauer anschaut, wie wir das teuer entsalzte Wasser lustig in den Toiletten runter spülen, viele der angepriesenen Strände entweder keine Toiletten haben oder auf den so schön aufgestellten Schildern am Strand in Keramik einfach vergessen wurde, einen Hinweis auf die nächstgelegen Toilette zu vermerken und somit vor und hinter allen Büschen weiße Papierreste hervor blitzen, die auf die Nutzung des Fleckchens keinen Zweifel lassen, dann ist ein Besinnen auf die Möglichkeiten einer flächendeckenden, sinnvollen und nachhaltigen Versorgung der Insel mit „intelligenten“ Toiletten mehr als angesagt.Und welche Lösungsvorschläge gäbe es?

Zum Beispiel Kompost-Toiletten. Diese Toilettenart ist in vielen Ländern schon bis zur Perfektion erprobt und vielfach eingesetzt. Sie benötigen kein Wasser, für eine Entlüftung und Kompostierung sorgen der Wind und die Sonne und obendrein kommt noch fruchtbarer Kompost dabei heraus. Da könnte man doch fast wieder von einem „Begrünen der Insel“ träumen. Für den Hausgebrauch sind Trenn-Toiletten eine Möglichkeit, sowohl Wasser zu sparen oder nicht zu benötigen und ebenfalls Kompost zu erhalten.

Wie wäre es, wenn sich eine Gruppe von Interessierten bildet, die sich für einige Pilotstudien-Toiletten zum Beispiel im Botanischen Garten und an einem Surfer-Strand engagieren würde? Hier sind auch Surfschulen angesprochen, die Strände nutzen und mit der Teilnahme an solch einer Aktion für die Sauberkeit und Attraktivität ihres „Strandes“ sorgen.

Oder gibt es bereits Versuche und Erfahrungen in diese Richtung?

Vielen Dank für Ihr Interesse

Angelika Heckhausen

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