EL FOCO online magazin

...Fuerteventura mit anderen Augen sehen

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EL FOCO bewegt seit Jahren die Inselbewohner zum Mitmachen bei Strandreinigungen, weil die offiziellen Aktionen der Inselregierung einfach nicht ausreichend sind und meist nur Werbe wirksam an den großen Touristensstränden durchgeführt werden. So bleibt dann genug Arbeit für die vielen privaten Initiativen der Surfschulen und dem Haupt-Organisator "Clean-Ocean-Project" in Lajares. So freut es uns um so mehr, dass sich Menschen aufraffen, zusätzlich ein privates Beach-Cleaning zu veranstalten. Ebba und Harald Petsche aus Lajares überraschten uns dieser Tage mit diesem Bericht.

Ihr seid einfach Klasse, Ihr Beiden!!!!

ebbaundharald1

"Ein kurzer Bericht über unsere „Müllsammelleidenschaft“ für El Foco
 Viel Spaß und ein gutes Gefühl!"

 "Vor einigen Wochen trafen wir uns am Leuchtturm Faro de Toston in El Cotillo mit unserer Freundin Angelika zu einer Strandwanderung.
Wir genossen das schöne Wetter und erfreuten uns an den hohen Wellen, bis Angelika auf ein Mal rief :“Was ist das vor unseren Füßen wieder für eine Schweinerei!!“ Wir lenkten unseren Blick von der Ferne direkt auf unsere Füße und sahen viele kleine und mittelgroße Plastikteile in allen Farben.Erschreckend!Dort lagen im so genannten „Spülsaum“ Flaschenverschlüsse , Plastikstiele von Wattestäbchen, Reste von zerbröseltem Styropor, Zigarettenkippen und viele Meter  Seile, Tampen und Angelschnüre.Einige Meter weiter fanden wir sogar den Teil einer Lobsterfalle aus Neufundland mit gut lesbarer Jahreszahl: 2007 !Unsere Freundin, die sich schon lange mit der Verschmutzung des Meeres befasst, erklärte uns, dass mit der nordatlantischen Strömung Plastik über viele Jahre und große Entfernungen u.a. hier her an die schöne Insel Fuerteventura geschwemmt wird. Diese Teilchen werden im Laufe der Zeit immer kleiner (=Mikroplastik) und werden dann nicht selten von den Fischen als Nahrung aufgenommen und gelangen somit in die Nahrungskette, an deren Ende meist der Mensch steht.
Durch Zufall fanden wir auch noch einen Plastikeimer und konnten gleich einen Teil des angeschwemmten Mülls einsammeln und fachgerecht entsorgen.
Das war vor ca. acht Wochen, und da wir trotz eines lahmen Rückens mit einem guten Gefühl heimkehrten, starteten wir in den darauf folgenden Wochen jeweils dienstags, ausgerüstet mit einigen Müllsäcken, zu unserem ganz privaten „Clean up“. Wir hoffen, wir finden Nachahmer.
Ebba und Harald

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