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...Fuerteventura mit anderen Augen sehen

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Habt Ihr mal Lust mal auf einen etwas anderen Urlaub, einen informativen Kurztripp oder vielleicht den Einstieg in ein neues Leben? Eine spannende Sache! Hier habt Ihr dann mal den etwas anderen Blick auf die Insel. Außerdem wandern und biken wir für Euch durch eine aufregende Landschaft und machen Lust auf mehr als Strand und Pool. Mit der Suchfunktion oben rechts könnt Ihr ggf. Euer Wunschthema schneller finden.  Wer etwas vermisst oder selbst etwas beitragen möchte, gibt uns bitte per "Kontakt-Formular" eine Nachricht.

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aufraeumen1webGroße Aufräumaktion im Bezirk Puerto del Rosario

Leider tragen immer wieder einige Schmutzfinken zur Vermüllung unserer Insel bei. Das hat jetzt auch die Inselregierung mal wieder zu spüren bekommen. Bei einer kürzlich durchgeführten Aufräumaktion wurden zig Tonnen(!!) illegal entsorgten Unrates aus den Barrancos „Amuley“ und „Río Cabras“ geborgen. Das erstaunt uns immer wieder, zumal in den Punto Limpios der Insel, in denen man (außer Tierkadaver und radioaktiver Abfälle) nun wirklich alles, aber auch alles kostenlos (!!!) fachgerecht entsorgen kann, immer tote Hose ist. Dabei sind die Mitarbeiter vor Ort jedes Mal entzückt, ihr Fachwissen an die wenigen ökologisch nachhaltig denkenden Bürger weitergeben zu dürfen. Die zuständige Ministerin für Natur und Umwelt, Natalia Évora, hat diese Aktion zum Anlass genommen, darauf hinzuweisen, dass Millionenbeiträge aufgewandt werden müssen, um die Natur geschützten Barrancos zu pflegen. Diese sind nicht nur wichtige Ablaufkanäle für das Regenwasser, welches auch Fuerteventura manchmal in großen Mengen trifft, sondern auch ein Refugium für seltene Pflanzen und Brutgebiete für bedrohte Tierarten.

aufraeumen2webaufraeumen3webSo bedankt sich die Ministerin auch bei den Anwohnern und Besuchern, die Verstöße beobachten und zur Anzeige bringen. Nur so könne man der gewohnten Lässigkeit im Umgang mit der Abfallentsorgung entgegenwirken. Und wie erwartet sind die Strafen heftig!! Los geht es bei 600,- € für geringe Verstöße und endet bei 60.000,- € für die etwas größeren Vergehen. Eine Drohung dieser Art wird aber kaum ausreichen, zumal die wirklich großen Fische die Höchststrafe mal locker aus der Portokasse bezahlen könnten und die zahlreichen vorliegenden Anzeigen aus Personalmangel (?) einfach nicht bearbeitet werden.

Nichtsdestotrotz geben wir hier die Zusammenfassung des Gesetzes vom 8.Mai 2000 über „Ordenación del Terretorio des Canarias y Espacios Naturales de Canarias“ in deutscher Sprache wieder:

Artikel 217 - Flora, Fauna und ihre Lebensräume : Zerstörung oder Veränderung von Pflanzen und Tieren in Naturschutzgebieten wird mit Geldstrafen von 600 – 600.000 € geahndet.

Artikel 220 – Abfälle und Reste : 1. Das Ablagern von Müll auf nicht genehmigten Plätzen wird grundsätzlich sanktioniert mit 600- 6.000,-€ 2. wird der Müll ins Meer oder in andere schützenswerte Räume entsorgt und werden durch den Müll weitere Schäden verursacht betragen die Strafen sogar 6.000 bis 300.000,- €

Artikel 222 – Ablegen von Material Das reine Ablegen von Material und Anlegen von Material-Depots ohne Genehmigung wird mit 600,- bis 60.000,- € bestraft.

Artikel 224 – Verhalten in Schutzräumen 1. Folgende Handlungen in Naturschutzgebieten und schützenswerten Räumen werden mit 6.000,- bis zu 600.000,-€ geahndet: a) Hantieren mit chemischen oder biologischen Mitteln , die die Natur schädigen oder ihren Wert vermindern könnten b) Jede Störung von irgendwelchen Bestandteilen dieser Naturräume, die eine Gefahr für ihren Wert oder ihr Fortbestehen darstellen könnten. c) Jede Beschädigung der Harmonie der Landschaft d) Offene Feuer zünden mit hohem Risiko für die Unversehrtheit der Natur. 2. Folgende Handlungen kosten 600,- bis 6.000,- € a) mit dem Auto abseits der üblichen Pisten fahren b) campen mit Campingwagen oder Wohnmobilen außerhalb der autorizierten Zonen 3. Folgende Handlungen kosten 60,- bis 600,-€ , a) illegales allgemeines campen b) Feuer entzünden außerhalb von Grillplätzen c) Beschädigen von Beschilderungen in den Naturschutzräumen d) Hausmüll entsorgen e) übermäßigen Lärm verursachen.

Soooo, nun wisst Ihr Bescheid. Alles selbstverständlich, eigentlich. Nur dass viele Gemeinden mit ihren Bauarbeiten schlicht über diese Grenzen hinwegsehen und immer wieder Naturräume zerstören. Für mehr Parkplätze, mehr Tourismus-Attraktionen etc. Auch das gehört angezeigt.

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