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Wohnsitzen siewebEin Regal gibts nicht immer als regalo - von Heike Bludau

Es ist nicht nur höflich, sondern hat eine Menge mehr für sich, die Sprache des Gastlandes zu beherrschen – zumindest in den Grundzügen. Von dem, in unserem Fall spanischen Einheimischen, wird dies meist mit Wohlwollen und Sympathiebekundung zur Kenntnis genommen. Und manchmal auch mit einem verdutzten Schmunzeln, denn nicht immer funktioniert es, einfach ein -a (f) oder -o (m) an deutsche Substantive anzuhängen... Bei Bank = „Banco“ funktioniert es noch, doch wer eine Verkäuferin im Supermarkt nach einem „regalo?“ fragt, wird mit Sicherheit nicht zum gewünschten Regal geführt, sondern erntet nur ein Stirnrunzeln über den dringlichen Wunsch nach einem „Geschenk?“. Würde ein Engländer bei einem deutschen, der englischen Sprache nicht mächtigen Geschenkartikelverkäufer ein „gift“ kaufen wollen, träfe er wohl ebenfalls auf verständnislose Mienen.

Apropos Gift: Sollte die Erbtante der vorzeitige Exitus ereilen, kann man dies – sofern man es darauf angelegt hat – als spanischen „éxito“ verbuchen... Wer „tormento“ vor einem Gewitter hat, kann hingegen durchaus auf Verständnis hoffen, doch wer seine Angst vor Prüfungen oder Kakerlaken mit „tormenta“ übersetzt, kann nur auf die rasche Auffassungsgabe seines spanischen Gegenübers hoffen...

Auf heitere Verständnislosigkeit trifft man wohl beim Fleischfachverkäufer, sollte man eine pechuga de polla ordern - klar, denn pollo heißt ja Hähnchen. Doch statt der erwarteten Hühnchenbrust bekommt man wohl gutgelaunte Lacher als Antwort: „polla“ bedeutet im umgangssprachlich derben Spanisch Schwanz.

Bei kleinen Jungs nennt man diesen übrigens „pito“ - nicht zu verwechseln mit der „pita“, der Murmel, die man zum 'Klickern' / 'Andotzen' benutzt oder mit dem Fladenbrot beim Imbiss um die Ecke. In der gehobeneren Klasse dieser Restaurants liegt auf dem Tisch schon mal eine „mantel“, doch meist ohne Ärmel und Knöpfe...

Auch die 1 zu 1 Übersetzung von Redewendungen führt in den meisten Fällen zu fragenden Gesichtern. So stießen spanische Leser zu recht auf ihre Verständnisgrenzen, als sie in der Übersetzung eines deutschen Artikels in ihre Landessprache von den „pobres calzetines“ lasen, die nach der Gesetzesänderung bei jedem Wetter draußen vor der Kneipe rauchen müssen. In Spanien zieht man sich (arme) Socken nämlich ausschließlich über die Füße, während die „pobres diabolos“ draußen ihrem Rauchgenuss frönen müssen.

Die Liste der meist heiteren Missverständnisse ließe sich noch seitenlang fortführen, deshalb zu guter Letzt nur ein Beispiel für die Auswirkungen google'scher Übersetzungskunst in öffentlichen Institutionen:

(Foto: ein Plakat im Ayuntamiento)

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