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Eine gute Gelegenheit, um einmal den Bäumen auf Fuerteventura etwas mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Der wichtigste und älteste Baum auf der Insel ist nach Expertenaussagen der Ölbaum. Wo er sich befindet, sollte ein Geheimnis bleiben, denn die Natur muss manchmal auch vor dem Menschen geschützt werden. Aber ein Foto von diesem - weit über 100 Jahre alten - Exemplar können Sie hier bestaunen.

Nachstehender Artikel ist der wunderbaren spanischen Webseite „fuerteventuraenimagenes“ entnommen. Einen direkternlink zum spanischen Originalartikel findet Ihr am Ende des Artikels.

Wenn wir über Baumkult oder Baumanbetung sprechen, geht diese Aktivität ganz weit in die Vergangenheit zurück. Alle menschlichen Kulturen waren und sind sich der Bedeutung des Baumes als tragendes Element allen Lebens bewusst. Die Verehrung des Baumes als göttliches Element wurde bereits in der Antike praktiziert. Für die keltische Kultur war sie grundlegend und stellte ein Symbol der Gemeinschaft dar. Sowohl im Winter als auch in den ersten Tagen des Frühlings wurden Feste gefeiert, in denen man Bäume anbetete.

Der „Tag des Baumes“ als besonderer Festtag geht in Frankreich ursprünglich auf das „Fest der Bäume der Freiheit“ aus dem Jahre 1790 zurück. Damals wurde in jedem wichtigen Punkt einer Stadt oder eines Ortes ein Baum gepflanzt wurde. Der Baum stand für die Freiheit dieser Gemeinschaft, die sich nach der Französischen Revolution von der Unterdrückung befreien konnte und in Gleichheit leben wollte. Der Baum erhielt den Namen „Baum der Freiheit“. Dieser Brauch ging zunächst nach Deutschland und später nach England über. In Spanien wurde der erste „Árbol de Libertad“ im Jahre 1805 gepflanzt : in der Stadt Villanueva de la Sierra in der Provinz Cáceres. Danach wurden bis zum letzten Viertel des 19. Jh. zahllose Freiheitsbäume in Spanien gepflanzt. Im Jahre 1896 wurde „La Fiesta del Árbol“ in Spanien auch als eine Aktivität in den Schulen eingeführt.

Auf den Kanarischen Inseln gibt es eine erste urkundliche Erwähnung aus dem Jahr 1899, in der die Wiederaufforstung beschreiben wird. Es war sowohl als Fest als auch als Aufforderung zur Regeneration der Wälder Teneriffas gedacht. Federführend war zunächst Manuel de Ossuna als Mitglied der Königlichen Wirtschaftsgesellschaft der Freunde der Insel Teneriffa. Allerdings war der kanarische Journalist und Schriftsteller Francisco González Díaz die eigentliche treibende Kraft hinter dem Baumfest auf dem Kanarischen Archipel. Der Mann war sich seinerzeit bewusst, dass ohne die Unterstützung der Kirche keine Initiative gedeihen konnte und intensivierte deshalb seine Freundschaft zu Pater Cueto. Letzterer schloss sich der Aktion an und bat „das an die tempel und Heiligtümer angrenzende Land oder jedes Land welches sich im Besitz der Kirche befindet, soll zu der Vermehrung der Bäume beitragen“. Das erste Baumfestival von Gran Canaria fand am 29. April 1902 auf der Plaza de la Feria statt, dem Jahrestag der Eingliederung der Insel in die Krone Kastiliens. Das erste Baumfest auf Fuerteventura ist den engagierten Artikeln der Zeitung „La Aurora“ zu verdanken. Am 7. September 1903 wurde geschrieben „Die Einführung des Baumfestes, ein schöner, transzendenter Akt, der mit Unterstützung weiterer Völker, der Grundstein zu einer Transformation der Insel sein wird. Nicht nur in meteorologischer Hinsicht, sondern auch unter dem Aspekt des Wohlstandes.“

Am folgenden 5. Oktober wurde dann das erste Baumfest auf Fuerteventura organisiert und im Jahre 1904 in der Hauptstadt Puerto Cabras der Vorstand zur “Fiesta del Árbol“ gegründet. Deren Mitglieder José Manuel Hernández de las Casas als Vizepräsident, Victoriano González Carballo als Schatzmeister, Secundino Alonso als Sekretär und Domingo Hernández, Balbino Cañal Fernández und Ramón f. Castañeyra als Sänger benannt wurden.Und schließlich erklärte der König Alfonso XIII. Im Jahre 1925 die „Fiesta del Árbol“ zur Pflichtveranstaltung. Die erste Umweltinitiative war zum leben erweckt. Besonders Ramón f. Castañeyra setzte sich dafür ein, dass auch die Schulen in die Aufforstungsprogramme mit einbezogen. Am 31. März 1922 war in der Zeitung „La Prensa“ zu lesen: „Der Delegierte Ramón Castañeyra Schaman beantragte beim Chef der Waldbehörde in Teneriffa eine große Anzahl an Bäumen, um diese in jedem Dorf (Fuerteventuras) zu verteilen und dort sofort zu pflanzen. Man lieferte bereits 3.000 Eukalyptusbäume, welche Sr. Castañeyra mit je 400 Exemplaren in den Dörfern verteilte: Zur Vorbereitung für das „Baumfest“ in jedem der bevorzugten Orte.“

Leider hat keiner der Bäume überlebt. Vielleicht hat das trockene Klima Fuerteventuras nicht gepasst, vielleicht hat der Mensch das Holz gebraucht, wer weiß. Es ist durchaus möglich, dass einige Nachfahren der „Aktionsbäume“ noch existieren. Ein Alter von ca. 100 Jahren kann ihnen allerdings nicht bescheinigt werden. Ein Exemplar befindet sich vor Gran Tarajal. Genauer gesagt: auf der linken Seite, in einer alten Gavia vor der Abzweigung nach Las Playitas.

Während des Baumfestes pflanzten die Schüler am Anfang des 20. Jh. nicht nur Bäume, sondern es wurden auch diverse Sport- und Freizeitaktivitäten ausgeführt. Es wurden Gedichte vorgetragen, Vorträge zur Bedeutung des Baumes gehalten, künstlerische Ausstellungen organisiert und wissenschaftliche Kolloquien abgehalten. Es gab Wettbewerbe in der Schule zum Thema Baum und der Gewinner bekam eine Geld- oder Sachprämie, für die vorher bei den Unternehmern und Nachbarn gesammelt worden war. Danach galt es, auch nach dem Fest, über den Rest des Jahres die Setzlinge zu pflegen.

Mit dem Beginn des Bürgerkrieges wurde das Baumfest als solches nicht mehr gefeiert. Obwohl es später noch einige Anläufe gab, war es nicht dasselbe. Glücklicherweise haben viele Schulen und vor allem die Umweltbehörde den Tag des Baumes (25.April), sowie den Tag der Umwelt (5.Juni) und den Tag der Feuchtgebiete (2. Februar) wieder aufgriffen und begleiten ihn mit Pflanzaktionen mit Geschenken aus den Aufzuchtstationen an alle Finca-Besitzer.

Weitgehend aus dem Originalartikel entnommen : www.fuerteventuraenimagenes.com/fiesta-del-arbol-en-fuerteventura/

 

 

 

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